»Wie Sie durch Brechen oder eben durch konsequentes Leben von Traditionen in der Gastrowelt eine gelungene Gastgeberkultur entwickeln, und warum man am Trend des Storytellings heute nicht mehr vorbeikommt.«

„Planung bedeutet das Ausschließen von Zufällen“. Das schreibt sich Dirk Henninger, Vertriebsleiter von HINSCHE Gastrowelt in Hamburg auf die Fahnen. HINSCHE erledigt und hat alles, was die Gastronomie gastronomisch macht. Das Team entwickelt Ideen, trendige gesamtheitliche Gastro-Konzepte, fertigt Gastroräume, Bars und Küchen an, richtet ein und deckt Tische. Ob in Düsseldorf im Fernsehturm in schwindelerregender Höhe oder im Europapark, wo in der Küchen- und Gastraumplanung nichts dem Zufall überlassen werden kann.

 

Storytelling, Strategie und eine perfekt abgestimmte Planung bringen Erfolge.

Bei der Arbeit von HINSCHE Gastrowelt wird alles strategisch hinterfragt und als durchgängige, einheitliche Idee inszeniert. Die Materialien der Ausbauten und des Interior Designs entsprechen nicht nur der Optik und der Welt, die in der Gastronomie geschaffen werden will. Sie halten auch den komplexen Anforderungen und Vorschriften stand, ohne die einzigartige Geschichte der Gastronomie, die erzählt werden will, zu schmälern. Denn Storytelling nutzt das Team als zuverlässige Größe für den Erfolg einer gastronomischen Einrichtung.

Kundenflüsse, Akustik und Licht wollen bedacht werden.

Aber nicht nur auf die Einrichtung und die Optik legt HINSCHE Gastrowelt wert. Der Verkaufsleiter Dirk Henninger erklärt, dass Akustik und Lichtdesign sowie die vernünftige Steuerung von Kundenflüssen außerdem entscheidend sind.

 

„Funktion ist wichtiger als ’schön‘.“ 

 

Täglich geforderte Höchstleistungen erlauben keine Zufälligkeiten.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Gastrowelten-Entwickler mit der Neuplanung von Restaurant und Küche des in 2018 abgebrannten Themenbereiches „Skandinavien und Holland“ im Europapark Rust betreut wurde. Die neuen Brandschutzvorschriften sind verschärft. Die Küchenplanung mit Hochleistungsgeräten und die Gästeraumplanung stellen eine besondere Herausforderung dar.

 

Modernste Technik hilft Kompetenzmängel zu überbrücken.

Zwischen 12 und 14 Uhr, zur Hauptessenszeit des Publikums aus 5 Mio. Besuchern, ist täglich Hochdruck angesagt. Alles muss reibungslos und dauerhaft funktionieren. Auch mit unausgebildetem Küchen- wie Servicepersonal. Der Zufall wird ausgeschlossen. Hier helfen Prozesssteuerung und modernste Technik, die den Mitarbeitern die Arbeit so einfach wie möglich machen.

  

„Erlebnis geht los mit freundlichen Mitarbeitern, mit einer tollen Inszenierung, Storytelling von A-Z.“

 

Besonderen Vorschriften begegnet HINSCHE mit Kreativität.

Auch im Rheinturm in Düsseldorf auf 170 Metern Höhe lag das Hauptaugenmerk des neuen Gastro- und Küchenkonzeptes auf Brandschutz und Sicherheit. Die Gäste gelangen mit zwei Fahrstühlen ins Restaurant. Eine Evakuierung bräuchte sehr viel Zeit. Ein Brand muss unter allen Umständen vermieden werden.

So blieben nicht mehr viele Materialien übrig, die man verbauen durfte. Also nutze HINSCHE Gastrowelt speziell behandelte Hölzer mit außerordentlicher Brandlast, gestaltete die designvolle Decke aus Messing, ohne dass dabei die Gemütlichkeit im Restaurant vernachlässigt wurde.

 

Gemütlichkeit ist wichtig für die Wohlfühlmomente des Gastes.

Purer Stein, Glas, Chrom und Beton ohne Geborgenheit und wärmende Materialien haben innerhalb der gastronomischen Gestaltung ausgedient. Denn es hat sich gezeigt, dass wir uns in „altbackenen Räumen“ wohler fühlen. Naturbodenbeläge, brüstungshohe Wandverkleidungen, Stoffe, dick gepolsterte Bänke, Stühle mit Armlehnen liegen im Trend. Immer darauf bedacht, dem Gast eine sehr angenehme Zeit im Restaurant zu gestalten.

 

Marina Hobi, Dirk Henninger, Verkaufsleiter HINSCHE Gastrowelt, Lisa Boje,
Deutscher Hotelkongress 2019, InterConti, Berlin

Stoffe, Lampen, Dekorationen bringen schon eine ganze Menge Behaglichkeit.

Einfache Mittel, mit denen man eine übliche Restauration gemütlich und atmosphärisch aufwerten kann, sind Kissen, Wurfkissen, Teppiche, das Beleuchtungskonzept, Schalltrenner, Stoffe, Dekorationen und Pflanzen.

 

Nichts muss zusammenpassen in der Tischdekoration.

Der Trend des gedeckten Tisches geht zum farbenfrohen Materialmix. Alles darf wild farbkombiniert werden. Durchgängigkeiten werden gebrochen.

So kommen das Steingut aus Spanien neben Bone China, auf dem der Hauptgang serviert wird, und schwarze, rote und gelbe Schüsseln für die Beilagen auf den Tisch. Glas, Holz, tatsächlich auch Papier oder Pappe bilden selbst im edlen, gehobenen Restaurant eine spannende Abwechslung.

 

Weniger Küche, mehr Gastraum für bessere Umsatzzahlen.

Auch die Küche verändert sich. Ihr Platz wird verringert. Dafür erhält mehr Technik wie Multifunktionsgeräte Einzug. Der gewonnene Platz kommt der Gastraumfläche zu Gute, sodass eine bessere Kosten-Nutzen-Verteilung geschaffen wird.

Technik wird auch vermehrt für die Inszenierung von Tischen über Touch-Displays mit Bestellfunktion und zusätzlichen Reiseinformationen für den Gast eingesetzt.

 

„Es werden noch viel mehr weltoffenere Einflüsse aus internationalen Küchen kommen.“ 

 

Schaffen Sie Unerwartetes.

In der Erlebnisgastronomie ist das Storytelling nicht mehr wegzudenken. Die tollen Inszenierungen der Gastronomie sind durchgedacht von A bis Z. Neue Lieferanten aus anderen Ländern werden bei Designern abgerufen, die trendige Gastrowelten schaffen wollen.

Auch beim Foodkonzept wird gerne mit dem Stil gebrochen. Der Gast trifft auf Unterwartetes. So wird ihm in einer urigen Brauerei eine Fusion Küche als Fine Dining angeboten, vegan ausgerichtet, statt die Schweinshaxe mit Sauerkraut und Bier in Steinkrügen zu servieren. 

 

Systemgastronomen verdrängen kleine Gastronomien in den Städten.

Künftig werden sich vermehrt die Systemgastronomen Räumlichkeiten in Bestlage der Städte leisten können. Finanziell weniger gut aufgestellte Gastgeber werden mit der Ausrichtung auf Nischen und viel weltoffenere Speisekonzepte mithalten können.

 

„Neue Trends sind derzeit das Altbackene. Wir fühlen uns dort wohl, mögen es gemütlich.“

 

Stoppen Sie das Aussterben der Landgasthöfe.

Der den ostfriesischen Landgasthöfen verfallene Dirk Henniger wünscht sich den Stopp des Aussterbens ebendieser. Seine Hoffnung liegt darauf, dass sie sich neu interpretieren, dem Kochen mit Konvenience-Produkten den Rücken zudrehen und wieder mehr Fachkräfte hinter den Herd stellen. Sie sollten sich dabei auf ihre alten Werte wie ihre Geschichte konzentrieren. Diese weiterleben. 

 

Guest Experience durch bewusst wiederbelebte, alte Traditionen.

Die Familiengeschichte des Landgasthofes und seine Tradition müssen im Sinne des Storytellings omnipräsent sein. Wo kommen die Kühe her, deren Fleisch auf meinem Teller liegt? Vom regionalen Bauern! Wie wird die Rindsroulade zubereitet? Nach Omas Rezept!

Der klassische Tresen und das Jever an der Bar gehören genauso dazu wie die erzählte Tradition und die Speisequalität der Hausmannskost. Klingt altbacken? Ja. Ganz genau. Und bewirkt ein Gefühl von Zuhause und familiärer Geborgenheit. Es erinnert uns an Szenen unserer Kindheit und schafft ein exzellentes Gästeerlebnis, das den Gast wiederkommen lässt.

 

„Das A und O sind Menschen. Es kann nur über eine vernünftige Gastgeberkultur funktionieren.“

 

Mit den Mitarbeitern steht und fällt jedes noch so ausgeklüngelte Gastrokonzept.

Nicht nur die Szenerie und das richtige Storytelling binden die Gäste. Eine vernünftige Gastgeberkultur ist spielentscheidend. Wenn die Speisekarte optisch zum Konzept passt, die Speisenauswahl klar ist, die Geschichte zum Foodkonzept stimmt und auch das Haus eine Geschichte hat oder zu erzählen hat, fragen sich die Gäste weiter: Wer hat die Speisen angerichtet? Zeigt sich der Koch dem Gast, um Authentizität und Nähe zu leben? Steht die Gastromannschaft hinter dem Konzept und lebt es das Storytelling und seine Gastgeberqualitäten?

 

Teamführung und Mitarbeiterbindung sind wichtige Drehschrauben.

Ziehen die Mitarbeiter nicht an einem Strang, umgarnen sie nicht den Gast, um ihm eine wundervolle Zeit im Restaurant zu ermöglichen, nützt das ganze Drumherum nichts. Somit gilt es, die Angestellten mit ins Boot zu holen und für sein Gastrokonzept zu begeistern.

Kontraproduktiv sind da die üblichen Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter im Keller eines Hotels oder einer Gastronomie, die immer noch Gang und Gäbe sind. Die Gastronomen werden immer mehr in eine Coachingposition rutschen. Mitarbeiterführung und -entwicklung sind wichtiger denn je. 

Messestand, HINSCHE Gastrowelt, INTERNORGA 2019, Hamburg

Grünes Licht für die HINSCHE Gastrowelt.

Das stimmt auch mit den Erfahrungen Dirk Hennigers überein. Er sieht sich in seiner Rolle als Verkaufsleiter im Spagat zwischen Geschäftsführung und Vertriebsteam. Er ist Vermittler, arbeitet stets an der Mitarbeiterführung. Dies mit Erfolg. Denn die HINSCHE Gastrowelt wächst stetig weiter, wünscht sich Systemgastronomen auch über die Landesgrenzen hinaus und entwickelt immer spannendere Projekte.

Wie bspw. das Nice Place auf Norderney, das ehemaliger Seglerheim. An drei Seiten zum Wasser hin offen verbindet es Marina, Surfclub und die offene Nordsee mit einer Schirmbar und einem Restaurant geführt von tollen Gastgebern, das seines Gleichen sucht. 

 

Das Team von HINSCHE tritt überzeugend auf.

Dafür nutzt es fotorealistische Darstellungen seiner Konzeptideen. Wenn Gastronomen das erste Mal sehen, dass sie mit ihrem Konzept erkannt worden sind, und wie es das HINSCHE Gastrowelt-Team interpretiert hat, sind die Restaurantbetreiber positiv überrascht, manchmal euphorisch. Ergreifende Momente und tolle Erlebnisse, wegen derer Dirk Henniger so begeistert von seiner Aufgabe erzählt.

 

„Wir wollen unsere eigene Geschichte schreiben im Restaurant. Damit überraschen wir den Kunden.“

 

Kreativmeetings mit einem bunten Projektteam schaffen einzigartige Konzepte.

Der Verkaufsleiter hat Spaß am Umgang mit Menschen. Er liebt das kreative Kick-off-Meeting, bei dem Küchenplaner, Innenarchitekt, Koch, dem Betreiber oder Investor an einem Tisch sitzen und das Gastrokonzept ausarbeiten. Was dann nach einem Tag an Ideen und Konzeption aus dem geballten Schwarmwissen herauskommt, ist ein hervorragender Grundstein für die weitere Umsetzungsarbeit des Gastrowelt-Teams.

 

Auf der INTERNORGA ist HINSCHE zu Hause.

Auf der jährlich im März stattfindenden Leitmesse für die Gastronomie, dr INTERNORGA in Hamburg, können Kunden und Interessierte auf dem großen Stand von HINSCHE Gastrowelt entspannt einen Kaffee oder ein Bier genießen. Hier wird ausdrücklich nicht verkauft, sondern kommuniziert, und das gezeigt und gelebt, was das HINSCHE Team sich von einer guten Gastronomie verspricht.

 

„Transportieren Sie Ihre Leidenschaft an den Gast. Von Mensch zu Mensch.“

 

So geht Gastroharmonisierung.

Auf dem HINSCHE-Messestand gibt es guten Service und ein Gästeerlebnis wie aus einem Guss. Der Gast fühlt sich geborgen, wird gut empfangen, angenehm unterhalten und lässt den Messestress kurz hinter sich. Neu inspiriert und aufgetankt widmet er sich dann seinen Aufgaben in der Gastrowelt. Eben ganz im Sinne des eigenen Storytellings, der eigenen Guest Experience und der Gastroharmonisierung.

Wann lassen Sie sich vom allumfassenden Gastroservice von der Planung über die Ausgestaltung und Ausbauten wie der Tischdekoration und der Kreativität von HINSCHE Gastrowelt anstecken?

Sie haben nichts zu verlieren. Sie können nur gewinnen.

Ihre

P.S.: Ich freue mich, dass es die Gleichstellungsdebatte gibt und wir Frauen immer öfter vorne mitgehen. Gleichwohl schreibe ich der Einfachheit halber wie aus Überzeugung, dass es kein „MitarbeiterInnen“ braucht, um weibliche Stärke zu zeigen, meine Artikel und Beiträge im gendernonkonformen Stil. Damit möchte ich niemanden abwerten. Im Gegenteil. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Mehr zu HINSCHE Gastrowelt finden Sie hier:

hinsche-gastrowelt.de

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Lisa Boje

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