Long time no see.

Da sitze ich nun, mit meiner weisen, lieben Freundin aus den geliebten Ponyhoftagen nach ca. zehn Jahren endlich wieder einmal zusammen beim Gläschen Wein (oder ist’s Prosecco?) im verregneten Hamburg an der Alster. Wer uns kennt, der weiß, dass wir nicht auf den Mund gefallen sind, und so geht das Geschnatter gleich los.
Aufwärmphase? Nicht bei uns. Schnell sind die Punkte „alte Zeiten“, gemeinsame Bekannte, Familie und Beziehungen geklärt. Fehlt nur noch das Aktuelle des letzten Jahrzehntes aus unseren Berufsleben. Oh ha! Das hat es in sich.

Wow-Fotografie

Nina legt los. Seit jeher ist sie eine wunderbare Fotografin, die für ihre Personenfotografie bekannt ist. Doch was sie heute macht, verbindet Portraitfotografie mit Coaching. Menschen mit komplizierten Lebenswegen in ihrem Schmerz wie in ihrem Glück zu portraitieren, ganz ehrlich, schonungslos offen und emotional. Ihnen mit den Fotos zu helfen, sich selbst zu erkennen und anzunehmen, das ist ihr neues Steckenpferd. Zusammen mit einem Jugendpsychiater aus einer bekannten Hamburger Klinik hat sie dazu ein Buch entworfen. Bald ist es auf dem Markt, und ich kann es kaum erwarten, es in den Händen zu halten.

Viele Pläne und nichts dahinter?

Nina fragt mich nach meinen beruflichen Plänen. „Oh, da habe ich viele“, antworte ich ihr. „Aber einer nagt an mir ziemlich stark. Er hat auch was mit Coaching zu tun. Ober lieber: mit „Training“. Es geht um ein neues Workshop-Konzept, das ich in den letzten Monaten entwickelt habe. Ich nenne es die „Me-Strategie“. Sie ist eine Strategie aus der Wirtschaft umgemünzt auf eine Person bzw. ihre Persönlichkeit, um sie selbstgestärkt und authentisch werden zu lassen.“ Kurz erläutere ich Nina mehr, gehe genauer auf das Ressourcen-Konzept ein. Und auf die Sache mit meiner momentanen Gebremstheit, es endlich mal auf den Markt zu bringen. In den letzten zwölf Monaten war bei mir so vieles im persönlichen und familiären Bereich im Argen, dass ich mich so gut wie gar nicht um die Weiterentwicklung meiner Firma kümmern konnte. Aber mich juckt es in den Fingern. Es wird Zeit, dass sich was tut.

 

»Gutes Tun für den Eigennutz – die Buddhisten sind ganz schön clever!«

Mit Buddah auf Tuchfühlung

Nina ist wie immer eine sehr gute Zuhörerin und auch Beraterin und fragt mich: „Kennst Du die Sache mit dem Samenpflanzen aus dem Buddhismus?“ „Nö, keine Ahnung.“ „Das wäre etwas, was ich Dir in jeder Beziehung ans Herz legen möchte. Ich bin selbst noch Neuling auf dem Gebiet, aber ich setze es bereits ein.“ Wenige Tage später liegt ein Buch dazu in meinem Briefkasten. Samen pflanzen (besser: „säen“, lehrt mich später ein Botaniker). Hmmm. Hört sich erst mal total verrückt an. Doch je mehr mich Nina ins Thema einweist, desto cooler und interessanter wird es.

Ein Dritter bringt Dir Glück

Worum es geht, ist schnell erklärt: Wenn Du ein Problem mit etwas oder mit jemandem hast, musst Du einen Dritten finden, der ein sehr ähnliches Problem hat, und diesem jemand mit vollem Einsatz helfen, es zu lösen. Das sät bildlich gesprochen Samen aus, die – wenn sie kurz danach aufgehen – Dir dazu verhelfen, dass Dein Problem sich auf wundersame Weise auflöst bzw. dass Du dafür die richtige Hilfe zum Lösen erhältst.

Samen säen für die Me-Strategie

Sensationell!, denke ich mir. Denn 1. helfe ich gerne anderen Menschen. Doch jetzt kann ich es 2. fokussiert und verbunden mit meinen eigenen Interessen tun. Nicht einfach selbstlos mit dem Gefühl, dass irgendwann irgendetwas mir später mal helfen wird. Nein. Die Buddhisten sagen, Gleiches bewirkt Gleiches, und das ziemlich schnell, wenn man es sich denn bewusst macht. Ich bin so begeistert von der Idee, dass ich beschließe, die Me-Strategie zu meinem „Samen-Säen-Testprojekt“ zu machen. Also schnell die Lektüre gelesen, ausprobieren und reinhauen. Das wird ein Spaß!

Was für ein Spaß!

Zwei Monate nach diesem Gespräch führe ich bereits drei Me-Strategie-Trainings in ausgebuchten Gruppen durch. Mit durchschlagendem Erfolg und Erwachsenen aller Altersstufen. Ich bin so gut drauf, dass selbst meine Tochter ruft: „Mama, seitdem Du die Me-Strategie macht, bist Du so positiv.“ Ja, das bin ich. Ich hab ja auch Buddha an meiner Seite.

 

 

 

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